Also bei eBay günstig eine abnehmbare Anhängerkupplung von Wetsfalia geschossen mit 13-poliger Steckdose und auch direkt den Adapter auf 7-polig mitgekauft. Super!
Das Paket kam dann letzte Woche Mittwoch an – 35kg! Direkt am Abend hab ich es ausgepackt und einen Blick in die Anleitung geworfen. Ups? 22mm Löcher in den Koffraumboden bohren? Das kann doch nicht so schwer sein. Denkste! Finde mal einen 22er Metallbohrer. Gibts nicht. Keine Chance. Also für teuer Geld einen Stufenbohrer 6mm bis 30mm gekauft. Am Samstag hatte ich dann alles zusammen, und am Nachmittag – nach dem Fliesen ausladen – gings dann ran ans einbauen. – Endlich mal wieder am Auto schrauben, man habe ich das vermisst seit dem ich den Vectra fahre.
Die Verkleidung abbauen – kein Ding. Dann die 22er Löcher bohren. Irre Arbeit, und den Kegelbohrer auf jeden Fall mit Öl kühlen, sonst macht die Maschine schlapp. Aber die neue Metabo hats wacker geschafft.
Jetzt die Steckhülsen in die richtigen Löcher gesteckt, Dämmung rein, Gegenblech und Schrauben in die Löcher. Perfekt!
Jetzt ab unters Auto. Auspuff abhängen, damit man die hinterste Schraube kommt. Jetzt der Kraftakt – das 25Kg Dingen von unten ans Auto passend über die Schrauben halten und dann Unterlegscheibe drauf und die Mutter. Dann festziehen. Klingt einfach, isser aber nicht. ;)Aber dann wars dran. Alle Schrauben mit 40Nm festziehen und dann die Innenverkleidung wieder anschrauben. Aber Moment? Mist. Keine 16er Nuss für den Drehmomentschlüssel vorhanden. Also hab ich Handfest geschraubt und dann noch die Schwenkbare Steckdose montiert. Kabel ziehen, anstecken, fertig.
Also mit leerem Kofferaum am Montag zur Arbeit und auf dem Rückweg noch eine passende Nuss gekauft. Montag Abend dann endlich die Schrauben festgezogen und die Innenverkleidung wieder montiert.
Dann der erste Test, alles passt wunderbar! Ich habe jetzt eine Anhängerkupplung!
Bodenfliesen sind auch nicht leicht.
Heute waren wir – wie so immer in den letzten Wochen – Unterwegs um und nach Material umzusehen. Diesmal war ein Zeil der Platten-Peter in Münster. Ein echt riesiger Laden mit unendlich vielen – und auch teilweise kaum bezahlbaren – Fliesen in aller Art. Von einfachem Kacheln über Feinsteinzeug aus Italien bis hin zu Marmor und Glasmosaikfliesen findet man dort alles.
Nach vielem suchen und beraten haben wir auch Boden und Wandfliesen gefunden die für uns im Bad in Frage kommen und preislich nicht zu teuer sind.
Und dann warfen wir noch einen Blick in die Restposten und haben und spontan den Restbestand eines italienischen Feinsteinzeugs erworben, welches im Flur einzug halten wird. Relativ neutrale Farbe und unregelmässig mamoriert. Bis dahin hatten wir uns noch nicht für den Flur entscheiden können, aber die waren irgendwie perfekt, und der Restbestand war passend, so das wir auch noch das Gäste-WC mit ausstatten können.
Meine Güte, es gibt nicht nur hunderte Arten von Türen, nein auch noch div. Modifikationen und was weiss ich nicht noch alles.
Samstag waren wir in einem Türenstudio und haben uns nun entschieden. Ganz normale Türen, und zwar CPL-Weiss mit Rundkante an Tür und Zarge. Die Türen zum Wohnzimmer und zur Küche bekommen einen schmalen Glaseinsatz und leicht runde Edelstahlfarbene Drückerarmaturen. Das WC und das Bad natürlich mit WC-Schloß.
Jetzt suchen wir nur noch den günstigsten Anbieter. Auch das ist nicht so ganz einfach, denn auch eins habe ich gelernt. Tür ist lange nicht gleich Tür, und so haben wir uns auch gleich gedacht: Wir brauchen gute Türen und nehmen so ein Blatt aus Röhrenspan.
Sanieren ist mindestens genau so spannend wie bauen, soviel ist klar.
Am Donnerstag zufällig gesehen, ein Einzelstück – gemeint ist hier das Ausstellungsgerät aus dem Verkaufsraum – eines genialen Side by Side Kühlschrank zum Schnäppchenpreis. Genau das, was wir gesucht haben, nur zwei Monate zu früh.
Seit heute steht jetzt der 124kg Trümmer in unserer aktuell viel zu kleinen Küche, aber ein tolles Gefühl jetzt so viel Platz zu haben und nicht fürs Eis immer in den Keller gehen zu müssen.
400 Euro gespart! Das ist gut fürs Budget!
Die Welt ist schlecht, echt jetzt! heisst es in einer Strophe von den Fantastischen vier.
Kaum hatten wir beim Notar den Kaufvertrag unterschrieben, kamen die ersten Rechnungen ins Haus, bzw. in die Wohnung, denn noch können wir ja nicht rein.
Notar, Makler, Finanzamt, Behörden – alle wollen schon Geld. Diese Kaufnebenkosten sind echt ein riesen Batzen, aber wir haben dafür glücklicherweise genug einkalkuliert. Trotzdem fallen die alle an, bevor wir den Schüssel haben, das ist schon irgendwie krass. Das Haus gehört und noch nicht, aber es sind schon Kosten angefallen für man sich ein Kleinwagen hätte kaufen können.
Nun denn, die Vorfreude auf bestehende Arbeiten steigt weiter an, und so kann es bald auch Handwerklich losgehen.